momentaufnahme #1: nach hause kommen

eines der schönste dinge, also momentan, das nach hause kommen.

ich bin so froh das ich gegangen bin und nicht geblieben bin. jetzt kann ich nämlich sagen ich komme gerne heim. und das aus voller brust. ich kann es praktisch brüllen wenn ich durch die strassen laufe, in denen ich als kind die schritte von der haustüre bis zur schule gezählt hab (mit 8 waren es 651 und mit 13 dann nur ncoh 400irgendwas).

man fährt mit dem zug am see entlang und man sieht wie ruhe aussieht. der zug hätte hier anhalten müssen, damit ich aussteigen kann, am strand ein wenig steine flippen und den fuß ins wasser halten. und dann wär ich wieder eingestiegen und weitergefahren.

man kommt am bahnhof an, ein schrecklicher ort. er stink immer und nie sind menschen da. heute war es anders. ich stieg aus und nach mir steigt jemand aus den ich kenne. aber als man ihm zug saß hat man sich nicht gesehen.

jetzt sitz ich hier am schreibtisch. an dem ich fürs abi gelernt hab, er ist aus holz und er war mal weiß, zwischenzeitlich nur noch an den ecken. aber das ist ja üblich so. die dinge werden benutzt und man sieht es ihnen an.

klar, komm vorbei ich bin da, sagt die freundin. und das macht man jetzt auch. zur freundin aufs sofa.

wie immer, wenn man nach hause kommt.

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