“Von einem der Auszog um das Suchen zu lernen…”

Wir strecken die Fühler aus und spüren nichts mehr.
Wir versuchen so viel Platz zwischen den Zeilen freizuräumen um darin irgend etwas lesen zu können. Ob es dann noch da ist?
Wir schwingen oft die Silben noch mit, weil der Rhythmus uns gut tut.

Wir hören so viele Geschichten von Anderen und keine ist unsere Eigene.
Zumindest soll(t)en mehr Geschichten die Eigene sein.
Wir sind zu oft die 24/7 Kate Winslet aus “Liebe braucht keine Ferien” die ihr Leben lang den Oscar für die Beste Nebendarstellerin bekommt. Und wo ist eigentlich Jack Black?

Wir haben so sehr die Gelassenheit geübt, dass wir vor lauter üben die Anspannung vergessen haben.
Wir finden das Glück in so vielen kleinen Dingen und viele vergessen, dass das auch das große Glück ist.

Wir suchen ständig und verpassen den Moment, aber wir kommen auch an. Immer. Nach und nach.
Wir wollen gefunden werden und wissen nicht was suchen heißt. Man findet sich selbst beim Suchen und vergisst
wo man angefangen hat. Man ist einen Schritt weiter. Man schreibt Dinge auf und liest sie nicht nach, dass hat was von
Rauheit und es fühlt sich richtig an.

Wir suchen, finden, warten auf die richtigen Momente. Auf die Falschen. So oft.

KID KOPPHAUSEN | Wenn ich dich gefunden hab

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