Januar KW5

Ein Jahr später. Das Referendariat ist zu 2/3 vorbei, die Zeit ist mit einem Schnippser nach vorne gespult, man guckt zurück wundert sich was Zeit bedeutet und wie schnell sie vorbei geht. Vor allem dann wenn jeder Tag Neues mit einem vor hat. Montags ist jetzt Homeofficeday und ich werde jeden einzelnen bis zum Sommer im Schlafanzug feiern! An meine bevorstehenden Prüfungen die bis Mai dauern, denke ich jetzt nicht. It’s 130days of exams all over again. Puh!

Diese Woche war so schön, so entspannt, dass man da sitzt und wartet, dass einem etwas doofes auf den Kopf fallen muss. Stattdessen sollte man sich lieber einfach freuen und seine Lachfalten zusammenzählen.

Die Theatermenschen wachsen mir jedesmal mehr in mein Herz hinein. So saßen wir nach der Probe an einem großen Tisch und genau so stell ich mir das vor. Große Tische, viele Menschen, warmes Licht und Geschichten. Einen Tag später fuhr ich ein Dreieck an den See ins Theater. Dantons Tod. Wurde vom Bühnenbild aufgesogen und von der Sprache irritiert und verzaubert. Hüpfte in Pfützen, bekam Suppe, versuchte wiederspänstige Strähnen zu bändigen. Sah in schmunzelnden Augen, als ich versuchte meine Gefühlstwelt mit der Sesamstrasse zu erklären.

Und gelacht habe ich. So viel wie seit Wochen nicht mehr. Bis der Bauch weh tat und die Tränen kamen.

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