VON DER DEHNBARKEIT DER EIGENEN HUTSCHNUR

Man sollte sich öfter aufregen und die Hutschnur dürfte gar nicht so dehnbar sein, und zu lieb ist auch doof!
Dass man sich nicht mit jedem Scheiß zufrieden gibt, den man Tag für Tag begegnet. Irgendwann reicht es auch mal.

Wenn es um KomilitonInnen geht, die jeden Tag daran arbeiten die schlimmsten LehrerInnen zu werden die ich mir vorstellen kann.
Solche von der Sorte, die wegen “Karrieregründen” und “da hab ich viel Ferien” oder noch dümmeren Gründen entschlossen haben, sich jeden Tag mit Kindern zu befassen. Ganz besonderes beliebt ist auch die Kategorie, der “Nicht-Reflektanten”, die wenn Kritik auch zusätlich überhaupt keine konstruktive Kritik verstehen und an Oberflächlichkeiten kaum zu übertrumpfen sind.
Aber vor allem macht mir dieser Egoismus zu schaffen, den man dann merkt, wenn man etwas zusammen erarbeiten muss. Wenn Ellenbogen ausfahren und dich rechts und links wegschubsen, aber wenns ans präsentieren geht keiner seinen Mund aufkriegt.

Wenn der Mund dann aufgeht, sitzen die ganz oft in den Prüfungskolloquien und versuchen sich im Arsch der Profs ein Einzimmerapartment einzurichten, weil sie denken (und leider funktioniert es auch) das ihre Prüfung so besser läuft. Und leider funktioniert es auch. Und es kotzt einen einfach an, es macht einen wütend, aber vor allem macht es einem Angst, mit solchen Menschen früher oder später in einem Kollegium zu sitzen und mit denen arbeiten MÜSSEN. An einem Strang FÜR Kinder zu ziehen, denen wir das Beste schuldig sind.

Liebe Komilitoninnen und liebe zukünftige Mitlehrerinnen, fangt mal bei euch an. Arbeitet mal an euch. Kommt mal auf den Boden zurück. Bitte!

Wenn es um Modeblogpüppchen geht. Solche, die einen Blog haben müssen um ihren ganzen gekauften Müll der Welt zu präsentieren. Wenn es solche Modeblogpüppchen gibt, die nur deshalb einen haben, weil ALLE einen haben. Wo sind die Modeblogmädchen mit Stil, mit Kurven, mit Texten in den es wirklich um Mode geht und nicht nur woher sie die Dinge haben.

Es interessiert mich nicht welche Cocktails ihr am Wochenende getrunken habt. Es interessiert mich nicht wo ihr eure Schminke aufbewahrt oder ob ihr euch schminkt. Ich will auch kein Bild mehr von Outfits sehen die an Schaufensterpuppen hängen, ich will keine Bilder von Lifestylprodukten sehen, die nichts über Lebenstil aussagen. Ich will keine Bilder, die nur darum gemacht werden, damit man Leser generiert. Ich möchte keine Bilder oder noch schlimmer, einfallslose Texte in denen es um nichts geht. Ich möchte keine Blogs mehr, die sich in Klischees bewegen, ich möchte das ihr die Klischees aufbrecht.

Ihr sollt Modeblogs dann schreiben, weil IHR das wollt und nicht weil jeder einen hat!

Es geht doch darum (zumindest für mich), warum ihr Mode benutzt, für was ihr Mode benutzt? Was ihr damit sagen wollt? Wer ihr sein wollt? Warum ihr dafür Mode benutzt? Was das tragen von diesem Kleid mit euch macht? Wer ihr sein wollt wenn ihr euch verkleidet und von was ihr träumt? Oder was ihr anzieht damit ihr euch gut fühlt. Warum euch Mode wichtig ist? Und was neue Kollektionen von euren Lieblingsdesignern, wenn ihr die überhaupt welche kennt, in euch auslösen, was ihr dann denkt. Und Mode ist euch dann nicht wichtig, wenn ihr Anderen das zeigt ,was ihr gekauft habt. Da habt ihr liebe Modeblogpüppchen etwas falsch verstanden. Oder ich, weil ich euch zu oft nicht wegklicke.

Mode ist mehr als das was ihr kaufen könnt. Mode ist Gefühle anders malen. Mode ist Ausdrucksmittel und alles was ihr ausdrückt ist, das ihr gar keine eigene Meinung mehr habt. Das ihr eure eigenen Person gar nicht mehr über euch selbst definiert, sondern nur darüber ob ihr das neue Kleid von SoundSo im Schrank habt. Es ist egal.

Das einzige was nicht egal ist, dass seit ihr liebe Modeblogpüppchen, ihr seit wichtig, jede/r einzelne von euch. Aber nicht weil ihr über Mode schreibt, sondern weil ihr in aller erste Linie Menschen seid. Solche die über Mode schreiben, die sich mit Mode beschäftigen die sich inspirieren lassen oder inspirieren wollen und Mode benutzen und manchmal ein wenig vergessen habt warum eigentlich. Nämlich darum, das unter allem Stoff ein Mensch steckt und das Inspiration etwas ist das aus euch kommen muss und nicht an den Kleidern hängt, die in eurem Schrank sind.

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