other words from other ones #4

2010 wird glaub ich ein mutiges jahr. im sich ausprobieren und kennenlernen.

jedenfalls bin ich im absoluten lieblings seminar, mit einer der lieblingsdozeten und die hat für uns timo brunke organisiert. der wohl sowas wie einen poetryslam workshop macht. und dafür braucht es ja freiwillige (haha) opfer die das mal ausprobieren werden oder eh schon machen oder lust haben.

da hob sich dann mein arm nach oben und jetzt darf man sich mal im poetryslam text schreiben und vortragen üben. etwas ds ich schon immer mal ausprobieren wollte, egal ob ich das gut kann oder nicht. einfach der erfahrung wegen. oder ob ich einen text schreiben kann den anderen menschen mögen.

eine text den ich sehr mag und nicht nur weil er flamingos im text hat. diesen hier:

Xóchil A. Schütz

Flamingo und Gnu (2002)

Ich bin ein Flamingo, und du bist ein Gnu
Wir können nicht schlafen, wir decken uns zu
Es ist Sommer, du hustest, ich denk ein Gedicht
Hinterm Vorhang zwitschert das Morgenlicht

Ich bin ein Flamingo, und du bist ein Gnu
Ich bin noch ganz wach, deine Augen sind zu
Die Nacht war schon schön, aber hübsch bist du nicht
Da greifst du nach mir und suchst mein Gesicht

Ich bin ein Flamingo, und du bist ein Gnu
Du hustest und schnarchst und ich höre dir zu
Wird mir das vertraut, also bleib ich jetzt hier
Oder bist du zu laut, und ich fahr noch zu mir?

Ich bin ein Flamingo, und du bist ein Gnu
Ein fremdes, großes, ich komm nicht zur Ruh
Ich liege schwitzig unter der Decke
Ich rühre mich kaum, dass ich dich nicht wecke

Ich bin ein Flamingo, ich ziehe ein Bein
Hoch an den Bauch, und ich glaub, ich schlaf ein
Und du bist ein Gnu, und du bist etwas weise
Und du schnarchst noch immer, doch ich hör’s nur leise

Ich bin ein Flamingo, und du bist ein Gnu
Murmelt mein Blut, und ich höre ihm zu
Es murmelt und murmelt, und du bist ein Gnu
Und wenn ich nicht schlafe, dann hör ich ihm zu

Ich bin ein Flamingo, und du bist ein Gnu
Ich .. Flamingo … Du … Gnu …
Ich … und Du?

5 thoughts on “other words from other ones #4

  1. poetry slams sind so grooooßartig, aber fürs auf der bühne stehen und persönliche texte vortragen bin ich noch zu schüchtern.
    theateraufführungen finde ich okay, da bin ich ja nciht ich. nciht wirklich.

    • oh jah ich geh auch wahnsinnig gerne auf welche und hör mir das an. ich bewunder das sehr.
      und ich wills immer maachen und trau mich nicht, aber diesmal wage ich das!

      mit dem theater hast du recht. eine rolle schafft distanz und ist wie einen maske. das macht es einfach.

      vllt. muss man am anfang einen text finden der ein wenig maske ist.

    • ääähhhhhhmmmm! zirpzirp zirpzirp
      muss ich mir also so einen papamitvideokamera suchen der da sein kind bei allem filmt was es macht?

      und warum schuld ich euch das?

      (aber ja! wenn das frl. f famose filmerin wird dann könnte man vllt. eventuell für euch ein kleines snippet äh “zugänglich” machen… weisch vor der linse bin ich nicht so…)

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