I can’t keep myself from making messes. even little ones.

mir sind ein wenig die worte verloren gegangen. entweder ich hab sie wirklich verloren oder irgendwo mal wieder liegen lassen, so ähnlich, wie mir das mit jedem regenschirm gegangen ist den ich besessen habe. jetzt hab ich keinen regenschirm mehr.

vielleicht hab ich die auch nur verlegt. die liegen ganz bestimmt unter dem nach einer woche schon fast unüberwindbaren stapel an papier und blätter, schnippsel, aufkleber und zeitschriften. angehäuft deshalb, weil die erste woche uni irgendwie komisch war und die zweite mit allem voll zuschlägt.

da muss man sich dann aufeinmal gleich entscheiden, wann man referate macht (übernächste woche und eines ende mai) und über welches thema (phonematische prinzip/ klassizismus) und mit welchen menschen in einer gruppe. man muss das ja, teamplayer sein! kein problem.
und dann gibt es ja noch die hausarbeiten, die jetzt dann bald kommen. die große exkursion in die schweiz, in ein textilmuseum. und irgendwo im vorarlberg steht das bekannteste museum für spitzen aller art, auch de geh ich hin. toll, weil es interessant ist sich mit textilien zu befassen und was es für eine lange tradition hat. nicht so toll, weil es auf das wochenende fällt an dem ich und die mitbewohnerin eigentlich auf ein festival wollten. das letzte bevor sich die wege trennen. aber man kann den spaß nicht imer vorschieben. die arbeit geht auch manchmal vor. wenigstens das nächste jahr. da steht einiges an, da muss ich einiges tun. da muss ich ein wenig egoistisch sein.

man sollte für freitag worte haben. “Finden Sie einen Text, Gedicht, Zitat, dass sie schon länger begleitet und tragen Sie dies dann nächsten Freitag vor! Ästehtische Literaturgestaltung” – und dann fehlen die worte auf einmal! oder die idee für einen text oder die idee welchen text eines anderen man nimmt.

aber ich bin auch ganz froh, dass es solche seminare jetzt gibt. welche in denen man ein wenig von innen nach aussen schieben muss.
zwar sitzen dort auch menschen die eigentlich kein blick in mein inneres sehen wollen oder denen ich das nicht unbedingt zeigen will, aber es sitzen auch 2 freunde drin bei denen ich weiß, dass sie verstehen wenn ich manche dinge sage. wie und warum.
aber vorallem zählt hier meine liebe zu texten, zu sprache. für mich ist das in dem fall die hauptsache.

und nun los in die welt!

6 thoughts on “I can’t keep myself from making messes. even little ones.

  1. Ich habe im Moment auch keine Worte. Aber man ist ja zu nichts verpflichtet. Wie man immer wieder sagt. Und sagen hört.

    Und. Es ist wirklich schade, dass die Schweizer Textilindustrie nur noch in Museen zu finden ist. Irgendwie. Aber wir haben ja noch Käse. Und Schoki. Und Uhren.

  2. Ich werde wahrscheinlich einen Text eines anderen tollen nehmen. Ich glaub für meine eigenen Texte ist die Uni nicht der geeignete Platz. Ich weiß es nicht.

    Ich wohn zwar nahe an der Schweiz dran, leider bin ich da aber nicht so oft. Was schade ist. Ihr habt noch was tolles und zwar noch immer tolle Magazine und Zeitschriften. Das Kinki mag ist super oder das andere, dass für Textiltanten wie mich ja super ist. Ich hab nur leider den Namen vergessen.

    Und ihr habt Käse und so geilen Vodkalikör. =)

  3. meine liebste freundin I. war in luzern für ein halbes jahr im praxissemster und brachte jedesmal so grünen vodkalikör mit. keine ahnung was da jetzt genau drin war (waldmeister oder so) aber es war auf jedenfall leckerst und hier hab ich den noch nicht gesehen…

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