use your other tounge, dear friend !!!

man hat gesagt ich schreib so schön. oh komplimente. das ist ja eines meiner talente. komplimente bekommen und schwierigkeiten damit haben sie  anzunehmen und überhaupt.

auf sätze wie: “soll ich dir deine bücher tragen!“, antworte ich “du bist ja süß, aber ich trage meine bücher alleine!“. (nicht eine meiner sternstundenmomente)

vielleicht einer der treffendsten sätze der mich beschreibt. ich trage meine bücher alleine. schon eine weile jetzt. nicht das ich es nicht möchte. ich bin es nur nicht anders gewöhnt. und wenn dann unverhofft von hinten links so ein satz kommt, dann bin ich verwirrt. sehr sogar.

dann verwirbelt sich mein herz. es ist ja auch ein brummkreisel manchmal. nicht das es etwas mit unloyalität zu tun hat. nein. viel eher damit manche “zeichen”, alleine das wort schon, nicht mehr richtig zu verstehen. und dann dreh ich mich sehr oft im kreis.

aber so oft verwirbel ich mir das herz gar nicht. aber jetzt mal was anderes…

ich soll mal wieder mehr in deutsch schreiben, meinte eine herzschwester (einer der liebsten und für die ist das hier ♥). es ist so, dass das englisch ein sehr sehr dominanter teil von mir ist. in der 12ten, um dieser doofen englisch lehrerin zu zeigen das sie überhaupt keine chance hat mich irgendwie runterzubuttern, hab ich englisch gelernt. gefressen. vokabeln aufgesaugt, redewendungen gelernt, adaption. chamäleon sein.

von ihr gab es immer, wenn überhaupt nur eine 2, eher eine 3 (grammatik ist auch in englisch scheiße).

aber was sind schon noten, wenn das alles was mit gefühl zu tun hat. ich bin der doofen englisch lehrerin ja auch dankbar. vorallem hat mein toller englischlehrer auch schuld dran das ich englisch kann. das ist für mich ein wenig sich selbst besser erkennen, kennezulernen sich erklären zu können. das hat was mit meinem inneren zu tun. oder vielleicht liegt es daran das ich mit 2 jahren und dann noch mal mit 5 in amerika war. vielleicht sind da tolle dinge passiert und mein unterbewusstsein hat gesagt. annika, lern englisch, dann verstehst du die welt besser.

und annika versteht die welt vielleicht wirklich besser. weil sprachen welten sind und welten verbinden. bringt man einem ja bei hier an der uni. damit haben sie recht. ich weiß nicht, was ich machen würde, würde ich nur eine sprache können. es wär alles ein wenig im singular, vielleicht auch nicht.    nur bei all dem englisch, verlier ich immer ein wenig die muttersprache und die ist deutsch. und die ist genauso wunderschön, weil man mit ihr endlos wörter basteln kann. sie ist ein spielzeug, ein wunderbares. ich möchte nichts missen. man schreibt ja auch nicht gut oder nicht schlecht. man schreibt weil man es so oft muss. weil so viel raus muss. liz sagt dazu: sich ein wenig aufräumen. und sarah sagt: sich ein wenig sortieren und dinge festhalten, weil man vielleicht sonst was verpasst. stimmt beides.

vorallem will ich herzmenschen nicht missen. meine welt wär so leer ohne die, die genau wissen wer man ist, oder die, die anfangen zu ahnen wer man mal sein wird. das klingt so groß aber im moment stimmt das ein wenig. und es sollte jedem so gehen. jeder sollte menschen haben die in einem erahnen wie toll man mal wird.

vielleicht auch ein grund warum ich lehrerin werde. damit ich in kleinen menschen schon erahnen kann wie toll sie werden. oder um ihnen auch die möglichkeit schenken sich ein wenig selbst besser kennenzulernen, und sei es das sie mir nur beweisen wollen das ich keine chance hab sie runterzubuttern. (was ich hoffentlich nie in meinem repertoire aufnehme. schüler runterbuttern. niemals!)

die herzmenschen lesen zwischen den zeilen, hören sich auch die pausen an.

2 thoughts on “use your other tounge, dear friend !!!

  1. man kann die ja wunderbar selbst tragen, die bücher und dann noch eine hand für eine andere hand freihaben ;)

    und die sprachen sind so eine sache. some things are easier to say in another language, some sings are just easier to feel in another rythm. aber einige sachen bleiben nur in der muttersprache so schön gesagt, erzählt. schön.

    • ja, ich glaube english hilft eien gewisse distanz zu allem zu bekommen. und maches fließt in englisch einfach besser. weil die bilder die man damit beschreiben kann besser ins denken passend.

      aber manches bleibt nur in deutsch so schön. da hilft kein englisch =)

      das mit der anderen hand, das merk ich mir!!! danke

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