kurz notiert

der eindruck den man bekommt, wenn man sich aussagen von gleichaltrigen, jüngeren und älteren anhört, die mit einem in einer vorlesung sitzen und für die ehe plädieren oder versuchen zu rekonstruieren warum menschen sich in die ehe begeben und dann wieder scheiden lassen, lassen einen schmunzeln. vergessen sie oft, dass sie das konzept ehe oder die liebe zwar modern interpretieren aber ihre traditon komplett unterschlagen.

natürlich sind wir moderne menschen und haben moderne gedanken und tun moderne dinge. sind flexibel und stürtzen uns in wilde liebschaften (oder auch nicht), weil wir unsere erfüllung suchen (oder schon gefunden haben).
aber die sache ist doch die. die menschen haben schon immer nach erfüllung und liebe und ihnen selbst gesucht. das ist etwas sehr altes, eine alte tradition. und das vergessen so viele.

sie wollen keine traditionen mehr. tradition gleich stempel gleich klischee gleich schlecht.
dabei schaffen sie sich neue traditionen ohne akzeptieren zu wollen das es bestimmte zyklen und muster gibt die sich menschen eben angewöhnt haben.

und man muss die ehe als etwas traditionelles ansehen, aber man darf eben auch nicht vergessen das man traditionelles neu interpretieren muss, damit man es anpassen kann, bedingungen ändern sich. sowie einstellungen. sowie liebe. aber man darf es nicht unterschlagen. oder sich traditionen verweigern. oder sich nur dei rosinen rauspicken.

das dachte ich mir vorgestern. in aller stille. in meinem kopf.

2 thoughts on “kurz notiert

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