“Don’t worry about growing up, you’ll be great!” – Mr. Neverlanding schenkte mir vielleicht einen der wichtigsten Sätze dieses Jahr

Sentimental war ich dieses Jahr vielleicht nur Bruchteile von Minuten. Jene, in denen ich Abschied nehmen musste von einem Teil meines Weges. Ich hab die Uni abgeschlossen mit einem GUT, einem guten Gefühl, einem guten Abschluss, so gut wie ich es kann. Trotz einer doofen Prüfung, einer furchtbaren neuen Mitbewohnerin, trotz manchem kleinen Liebeskummer oder stressbedingten Durchhängern. Aber mit dem nächsten Lächeln auf den Lippen – eine StehaufAnnika!

Ich hatte das Glück,  die besten Menschen um mich versammelt zu haben, die man sich für so einen Weg ins Lehrersein wünschen kann. Schade ist nur, dass wir nicht in einem Lehrerzimmer am einem Tisch sitzen können. Es wäre mir das größte Vergnügen und es gäb selten so entspannte Lehrer wie uns, an einem Katerfrühstück nach einer durchfeierten Examensfeier, würden wir die schönsten Dinge ausdenken. Aber irgendwann vielleicht bestimmt!

Ich hab eine große Abschlussarbeit geschrieben, mich dieses Jahr durch mehr als 200 Bücher Fachliteratur gewälzt, Theorien überdacht und kritisiert. Mich mit Professoren unterhalten und einen Sommer in Stars Hollow verbracht. Ich bin aus Stars Hollow ausgezogen und nach Bullerbü zurück! Mit dem Examen in der Tasche allen Zweiflern die Zunge rausgestreckt und mein Frechsein trainiert.

Hab das Leben zwischen drin nicht vergessen und kleine Clubs gegründet. Eine Decke angefangen und ein bisschen dem Glück überlassen wo ich hinkomme und jetzt am Ende des Jahres bin ich glücklich, stolz und froh das 2011 so gut gelaufen ist und das es aus mehr als nur Staatsexamen No. 1 bestanden hat!

2011

❦ Am See das neue Jahr begrüßt
❦ Mein letztes Studentenstück inszeniert und eines mit den Theaterkindern
❦ Gestrickt. Verstrickt. Umstrickt. Bestickt, gefilzt, geklebt, aufgemalt und ausgeschnitten.
❦ Flamingos gesehen und besucht und verpasst
❦ Die Käfer nicht viel gesehen aber am Ende vom Jahr mit einem gearbeitet
❦ Kindern vorgelesen und sich drauf gefreut das beruflich zu machen!
❦ Einen Roboter im Vier Gewinnt besiegt!
❦ Einen Indiana Jones Moment gehabt und eine Schlange auf dem Arm gehalten
❦ Um einen Kater gekämpft aber gegen den verrutschten Streifen verloren, kleiner Frido!
❦ Mich in einen Hund verliebt
❦ Einhörner zum Geburtstag bekommen und alle mit Moustaches ausgestattet
❦ Gewählt, beides Mal für das Herz entschieden!
❦ Mich vom Mitbewohnerherz verabschiedet, es wieder begrüßt und uns ein Dosentelefon zugelegt
❦ Den großen Wurm in Worms besucht und keinmal in Berlin gewesen. Mit Hamburg telefoniert und von New York
geträumt. In Amsterdam aufgewacht und eingeschlafen, gewohnt und für die Zukunft ein Hausboot ausgesucht.
❦ Eine royale Hochzeit zum Event gemacht und mit Krönchen einen royalen Kater zugelegt
❦ Bei Piraten geschlafen und nur einmal verschlafen
❦ Mit meiner Zukunft telefoniert bei der besetzt war, die mich aber zurück rief und wie ein großer Bär klingt! <3
❦ DIY
❦ besondere Menschen entdeckt und behalten
❦ einen Onesie erstanden für den Winterschlaf und eigentlichimmer
❦ meine alten Gameboy repariert und Warioland in 2 Tagen durchgespielt!
❦ das Annika sein wieder entdeckt
❦ die Eulenschwesterliebe gehegt und gepflegt

So kann es bleiben, so machen wir weiter. Vielleicht erhöhen wir den Knutsch-o-Meter ein bisschen und reparieren ein paar kleine Kratzer!

2011, du warst bis jetzt das erwachsenste von allen, liebes 2012 vergiss bitte nicht den Spaß und leg dir ein paar Überraschungen zurecht!

Und an euch, ihr kleinen Mitleser hier und dort. Euch ein guter Flug ins nächste tolle Eulen Jahr. Immer vorsicht mit Feuerwerk und Knallbonbons! <3

THE STAVES

Drei wahnsinnig talentierte, harmoniensingende Musikerinnen. Sitzen da. Lachen und erzählen ein bisschen. Fangen zu singen an und man ist sofort ergriffen, zufrieden und ein wenig verknallt. In das Trio, dass ohne Firlefanz sich auf das verlässt was es kann. Lieder mit Gitarre und Stimmen. Mehr braucht es nicht und genau richtig für den Winter. Eine heiße Tasse, eine warme Decke, draussen Schnee und drinnen gute Musik.

I PUT THE HERZ IN HERBST, BECAUSE I CAN!

Genau 1 Jahr ist es her, da war ich in Berlin für einen ganzen Monat. 31 Tage. Arbeiten, leben und lachen, U und S Bahn, Tram und Zug fahren. Leute treffen, über neue Leute stolpern. Großstadt schnuppern und sich neu in sich selbst und in Berlin verlieben.

 

Liebes Notizbuch im Internet. Gestern hat das Examen angefangen.
Ich lebe noch und schreibe drüben wie das so ist, wenn die Zeit sich in 2 Wochen, Lerngruppen und Pausen einteilt.
Für dich bin ich Ende Oktober wieder da! Versprochen!

Ausserdem beginnt so langsam der Herbst und wenn ich kurz rüber zu den Bäumen sehe, dann ist da schon eine Hand voll Blätter umdekoriert. Die haben sich schon alle verkleidet und winken rüber. Wie schön der Herbst wird!

Und dann, denkst du an das letzte Jahr zurück, als du im Herbst in Berlin warst und es wunderschön war! Ein bisschen vermisse ich Berlin und wenn ich träume, dann sitze ich in der U-Bahn, fahre durch die Stadt mit Herz, da wo keiner denkt sie hätte eins. So ist das nämlich!

 

I guess that whole final-exams-learning-phase, produces more good music finds in 3 months then in the last year!

So there is this Band “Boy & Bear” and it obviously falls under the musician/lumberjack with no axe but a banjo thing. So basically it’s a lumberjack with guitars quintett that sing beautiful in harmony, wich you can see in this video. Thank you for your attention – carry on then…

Ich erinnere mich gerne an letzten Herbst. Den habe ich in Berlin verbracht.
Ein bisschen in der Schule und dann ganz viel in der Stadt, bis ich eines Abends in der Popobar landete!
Wo ich das große Vergnügen hatte Lasse Matthiessen lauschen zu können.

Die Songs sind leise und laut, gefühlvoll, zerbrechlich. Wenn die Band dabei ist, dann spielen Streicher, Kontrabass und Schlagzeug ihre eigene Rolle. Solche Bands, in denen jedes Instrument Raum für sich bekommt sind mir die liebsten.
Ein bisschen still war es um ihn, weil er in New York war um sich ein wenig Staub, Dreck und Geschichten einzufangen.
Man darf auf neue Songs und sein Album “Dead Man Waltz” gespannt sein, wenn ich könnte ich würde nächste Woche nach Berlin düsen. Sofort!
Also, schnell in die nächste Ticketbox oder  HIER  hin.
Und dann am 9. August um 20.30 Uhr  ins B-Flat (Rosenthalerstr) nach Berlin zu einem wunderbaren Konzert!

THE LATE CALL

and then all I wanted to do was spinspinspinspinspinspinspin endlessly.
it sounds like summer. Like a day at the lake with your friends. singing. dancing.
jumping into the water. watching the fire. the stars and the faces of your
dearst people.the universe and you, eye to eye.

at least to me this is what I feel when I hear this!

Just four little minutes. Shut up. Don’t talk about the summer that hides somewhere else. I know you want to have it.
But sometimes summer is what you make out of it. And then there is this band BOY – two beautiful women that have songs that make you feel springsummersunglitterwatermelonseaside. In an instant.

So please shut the fuck up about the shitty summer, and make your own sunshine!

Du kannst dir deine Abschiede manchmal auch selbst basteln.
Indem du die Schlusstriche hier und dort einsammelst.
Durch Abschätzen.
Deine Möglichkeiten kannst du abwägen und das abtrennen,
was dir schon lange nicht mehr gut tut.
Es tut immer immer ein bisschen weh, ein klein wenig Schmerz gehört dazu und Fehler sowieso.
Aber das kleine bisschen Schmerz, das ziepeln, die kleine Träne.
Die machen wieder etwas ganz, die haben ihren Zweck.

Die Fehler und die Einbahnstrassen sind fast wichtiger als der richtige Weg.
Mindestens drei oder fünfmal muss man sich verlaufen, bis man ankommt. Am Anfang.
Und es kann nur so lange dauern wie du brauchst und du dir Zeit gibts.
Wäge dein eigenens Tempo ab und bitte, bitte bekomm Seitenstechen
von der Rennerei!
Und bitte, bitte bekomme ein bisschen Keuchhusten von der Anstrenung!

Dann hab Verständnis.
Für dich ein wenig, für die Schlusstriche und woher du sie bekommen hast.
Freu dich, dass die Antworten auf so viele Fragen immer dann beantwortet werden wenn du es zulässt.
Oft auch dann, wenn du damit beschäftigt bist dir völlig andere Fragen zu stellen.
Manchmal, da tauchen sie auf wenn du denkst,
du hättest dir alle Antworten schon auf deinem Laufzettel abgestrichen.
Manches relativiert sich und manches ist dann relativ egal.

Reiß die Fenster auf, setzt dich auf dein Fensterbrett. Füll deinen Lungen mit Luft.

Und dann sei bitte, bitte still und hör einfach nur zu.
Denn so hört sich der Anfang an.

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